Manuelle Lymphdrainage

Die sanfte Behandlung aktiviert den Lymphabfluss und entstaut mittels spezieller Griffabfolge das Gewebe.  Diese Grundgriffe wurden von Dr. Emil Vodder entwickelt und benannt:  „stehende Kreise“, „Drehgriffe“, „Pumpgriffe“ und „Schöpfgriffe“. Unterscheidung findet auch die Schubphase in Richtung Lymphabfluss und die Entspannungsphase.

Auch wenn die Massage eine sanfte Behandlung darstellt, müssen Dehnungsreize gesetzt werden um den Lymphtransport anzuregen. Diese Reize, ausgeführt durch meist kreisförmige Bewegungen, in einem bestimmten zeitlichen Rhythmus, benötigt das Gewebe und die Gefäße, um reagieren zu können. Der Rhythmus bei dieser Massagemethode ist eher langsam und ohne festem Druck.

 

Wirkung

Die Manuelle Lymphdrainage wirkt entstauend, schmerzlindernd, entzündungshemmend, beruhigend und entspannend. Die Behandlung stärkt die immunologische Abwehr und senkt den Muskeltonus.

 

Entstauungstherapie

Der Erfolg einer Manuellen Lymphdrainage liegt vor allem darin, nach einer Behandlung den Stauungsbereich zu bandagieren um den Druck auf das Gewebe aufrecht zu erhalten. Gerne werden nach der Lymphdrainage die Kompressionsverbände (Bandagierung) von mir angelegt.

 

Indikationen

Therapeutische Lymphdrainage bei primären Lymphödemen (durch Fehlanlagen im Lymphgefäßsystem) und sekundären Lymphödemen (z.B. aufgrund operativer Eingriffe, Bestrahlung, etc.) wie

Präventive Lymphdrainage für Wohlbefinden und Gesundheitsvorsorge, wie

 

Kontraindikationen